Über uns
München wurde in der Nachkriegszeit zu einem zentralen Standort der deutschen Osteuropaforschung. Er zeigte zahlreiche inhaltliche und personelle Kontinuitäten zur NS-Zeit, die bisher kaum aufgearbeitet wurden. Angesichts der politischen Relevanz der Osteuropaforschung vor und nach 1945 widmete sich die Ausstellung „UNBELASTET“ ebendiesen Kontinuitäten. Sie beleuchtete das Wirken der Forscherinnen und Forscher im Kontext ihrer Netzwerke, ihrer ideologischen Prägung und ihrer Rolle im Vernichtungskrieg und dem Kalten Krieg.
„UNBELASTET“ wurde von Studierenden des Masterstudiengangs Osteuropastudien (LMU München und Universität Regensburg) im Rahmen eines einjährigen Projektkurses unter Leitung von Prof. Marie-Janine Calic und Dr. Felix Jeschke erarbeitet. Als Ausgangspunkt der Recherche wurden wichtige Persönlichkeiten und Institutionen der Münchner Osteuropaforschung in den Blick genommen. Aus den Forschungsergebnissen wurden dann Kernnarrative für die Ausstellung identifiziert und anhand von Exponaten in thematischen Vitrinen veranschaulicht. „UNBELASTET“ wurde im Sommer 2025 in den Universitätsbibliotheken der LMU München und der Universität Regensburg gezeigt.
Beiträge über die Ausstellung
Unbelastet? Die Münchner Osteuropaforschung in Kriegs-und Nachkriegszeit (2024-2025)
Weitere Informationen zum Projektkurs.
Zum BeitragUnbelastet?
Beitrag vom 11.08.2025 zur Ausstellungseröffnung an der Universität Regensburg.
Zum BeitragWie “unbelastet” waren deutsche Osteuropaforscher?
Kursleiter Dr. Felix Jeschke im Interview zur Ausstellung.
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